Erfolgreiches Wochenende für Hacker / Mugen Team

Die Rennstrecke des RC Eisenach

Die Rennstrecke des RC Eisenach

Der RC Eisenach trug in der Zeit vom 04. – 05. Mai den ersten SM-Lauf im Sportkreis SK5 aus.

Die Fahrer der Klasse ORE8B beobachten dieses Jahr verstärkt die Veranstaltungen des RC Eisenach, da auf dieser Rennstrecke dieses Jahr die Deutsche Meisterschaft ausgetragen wird.

Ein Großteil des Hacker / Mugen Teams machte sich aus diesem Grund schon am Donnerstag auf den Weg nach Thüringen um unter möglichst realistischen Bedingungen die Strecke kennen zu lernen, aber auch ein passendes Setup für Antrieb und Fahrzeug zu finden.

 

Die Rennstrecke

Die wunderschöne Anlage des RC Eisenach mit seiner Rennstrecke liegt im Sport- und Freizeitpark, welcher sich mitten in der Stadt befindet.

Die Rennstrecke besteht aus einem Mix aus verschiedenen Untergründen. Für den Bau der Rennstrecke wurden Lehm, Rasengitter und Betonsteine verwendet, wobei der größte Anteil mit Rasengitter ausgelegt wurde.

1. Trainingstag

Ab ca. 10 Uhr wurde am Donnerstag die Rennstrecke das erste mal unter die Räder genommen, um sich mit der Strecke vertraut zu machen.

Die größten Erfahrungen im Hacker / Mugen Team sind mit den STARPIN-Reifen vorhanden, weshalb am Donnerstag erst einmal das Kennenlernen mit diesen Reifen begann.

Im Team gab es einen klaren Fahrplan für das Training, so dass jedes einzelne Mitglied wusste um was es sich zu kümmern hatte.

Die Rennstrecke bietet speziell mit der Skater-Rampe und der 7-er Welle zwei Hindernisse bei denen es nicht nur auf die Geduld des Fahrers ankommt, sondern auch auf eine möglichst konstante Kraftentfaltung des Brushless-Antriebs.

Alle Fahrer im Team waren Anfangs mit einem SKALAR8 mit 1900kV unterwegs, das Layout und auch die Schwierigkeit sich in Geduld zu üben, brachte intern die Diskussion auf, ob wir nicht auf den SKALAR8 mit 1750kV wechseln.

Leider konnten wir den Rest des Tages nicht mehr Nutzen, da es ab ca. 15:00 Uhr zu regnen begann, so dass wir das Training abbrachen.

2. Trainingstag

Der Freitag präsentierte sich nass und kalt, so dass wir keine Möglichkeit hatten weitere Erkenntnisse auf der Strecke zu sammenln.

Die Warthburgstadt Eisenach ist jedoch nicht nur durch seine Rennstrecke bekannt, sondern auch durch ein reichhaltiges Kulturprogramm.

Fachgespräche

Fachgespräche: „Was kann man denn in Eisenach machen – ausser Modellautofahren?“

Michael Schröder war es, der uns den Tip gab, dass man nicht zwingend zur Warthburg wandern muss, sondern auf Eseln hochreiten kann.

Da alle im Team den ständigen Wettkampf lieben, war schnell klar – wer mit „seinem“ Esel zuerst oben ist, der hat gewonnen!

Die Eselstation befindet sich am Fuß des Burgbergs, allerdings hatte uns Michael nicht verraten, dass der Ritt auf dem Esel nur für Kinder gedacht ist – also beschlossen wir, den Wanderweg von 10 Minuten zu Fuß zu beschreiten.

Diese Zeit nutzten wir um unsere Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen für das Fahrzeugsetup zu diskutieren, denn zu diesem Zeitpunkt waren wir bezüglich des Antriebs uns Teamintern einig, jedoch alle Anwesenden haderten noch etwas mit dem Fahrzeugsetup.

Umbau des Fahrzeugssetups in der Hotellobby

Umbau des Fahrzeugssetups in der Hotellobby

Nach unserer Rückkehr von der Warthburg wurden wir etwas ungläubig angeschaut, als wir im Hotel erklärten, dass wir noch dringend unser Setup ändern und deshalb einen Teil der Lobby zur Werkstatt umfunktionieren müssen.

 

Training und Vorläufe

Am Samstagmorgen trafen noch Marvin Fritschler und Frank Strässer ein, die das Rennteam komplettierten.

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Das Hacker / Mugen Team in Eisenach

Die Trainingsläufe am Samstag wurden von uns genutzt um Erfahrungen mit dem auf der Deutschen Meisterschaft vorgeschriebenen Reifen – AKA MOTO – die ersten Erfahrungen zu sammeln.

Mit Marvin und Frank besprachen wir unsere Setups, sowie einige Schlüsselstellen, bevor es dann in den alltäglichen Rhytmus ging.

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Frank Strässer entschied sich für einen SKALAR8 1750kV, welcher gemeinsam umgebaut wurde.

Die Rennleitung lies am Vormittag ein freies Training zu, das ab der Mittagspause dann umgestellt wurde auf ein Training nach Gruppen.

Diese Entscheidung bot allen Teilnehmer genügend Möglichkeiten ausgiebig zu Trainieren.

Die gezeiteten Trainingläufe zeigten dann schnell, dass wir auf einem guten Weg waren. Marvin Fritschler, Alois Offner, Peter Schulte-Batenbrock waren so gut wie gleich schnell und konnten die besten Rundenzeiten fahren. Michael Schröders Abstand war aber nur minimal, so dass er ebenfalls zum Kreis der Siegkandidaten gezählt werden konnte. Markus Buchholz, Holger Wittek und Frank Stässer fanden sich ebenfalls unter den ersten zehn Fahrern – für die Vorläufe also ein vielversprechendes Ergebnis!

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Fahrerbesprechung vor den Vorläufen

Am späten Samstagnachmittag wurde noch der erste Vorlaufdurchgang gestartet.

Die Vorläufe 3-4 wurden am Sonntagmorgen gefahren.

 

Hacker, Hacker, Hacker!

 

Rangliste nach Vorlauf 4

Platz 1 – 3 wurde vom Hacker / Mugen Team belegt

Die Finalläufe

Holger musste als erster vom Team Hacker/Mugen an den Start.
Als ehemaliger Onroad-Fahrer kämpft er immer noch mit Sprungkombinationen, die ihm gerade im Vorlauf das Ergebnis zunichte machen.

Souverän teilte sich Holger sein 1/4-Finale ein, bei dem er erst die jungen Wilden ziehen ließ und mit einer kontrollierten Fahrt seinen 3. Platz sicherte. Nach der Hälfte des Laufes übernahm Holger die Führung und gab diese auch bis zum Schluß nicht mehr ab.

In den Halbfinalen gab es zum einen die Paarung SCHUBA/Schröder und Fritschler/Offner.

Beide Fahrerpaarungen zogen nach dem Startsignal auf und davon, in den ersten 5 Minuten waren diese Paarungen noch mit Spannung gespickt, allerdings war man sich schnell einig, dass man sich gegenseitig nicht das Leben schwer macht.

Markus Buchholz und Holger Wittek waren in ihren 1/2-Finalen gut dabei und hätten in das Finale aufsteigen können, wenn nicht wie bei Markus ein Fahrzeugdefekt und bei Holger ein Fahrfehler gewesen wären.

Frank Strässer fuhr und fuhr und fuhr, bis er am Ende sein erstes Finale erreicht hatte!

Das Finale

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Kurz vor dem Finale änderten Alice und Schuba nochmals eine Kleinigkeit am Setup.
Marvin zog vom Start weg auf Platz 1 liegend und baute seinen Vorsprung langsam aus, während sich die Teamkollegen Schuba und Alice einen harten Zweikampf lieferten. Michael Schröder ging zu hektisch ins Finale und drehte sich sofort in der Pflastersteinkurve, so dass er sich erst einmal durchs restliche Fahrerfeld kämpfen musste.

Ein Fahrfehler bot Alice die Chance an Schuba vorbei zu ziehen, zu diesem Zeitpunkt war Marvin schon 6 Sekunden enteilt und Michael holte stätig auf Schuba auf.

Nach fünf Minuten musste Alice vom Gas gehen, Marvin konnte er nicht mehr einholen, aber es galt mit abbauenden Reifen den Abstand auf die Plätze 3 und 4 abzusichern. Ein lautes **** von Schuba war die Reaktion auf einen weiteren Fehler. Michael war wieder an Schuba dran, Alice hatte 8 Sekunden Vorsprung auf Platz 3 und 16 Sekunden Rückstand auf Platz 1.

Das Finale lief seit acht Minuten als Marvin von seiner Box den „Funkspruch“ – Du hast noch 7 Minuten! – bekam. Diese Information nutze Marvin und nahm das Gas heraus, Peter (SCHUBA) Schulte-Batenbrock bließ zur Attacke und zog sich an Alice heran.

In der vorletzten Runde hing Peter unter dem Spoiler von seinem Teamkollegen, der ihn ohne Gegenwehr vorbeiziehen lassen musste.

Knapp 30 Sekunden später stand fest:

Marvin Fritschler gewinnt vor Peter Schulte-Batenbrock und Alois Offner – alle aus dem Team Hacker / Mugen.

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v.l.n.r. Marius Iser (bester Jug.), Peter Schulte-Batenbrock, Marvin Fritschler, Alice Offner

 

Das Gesamtergebnis

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SETUP

Setup TENSORIC8 Hacker/Mugen Team - 1750kV - Eisenach (146 Downloads)

 

Setup TENSORIC8 Hacker/Mugen Team - 1900kV - Eisenach (146 Downloads)

 

SETUP Mugen MBX7 ECO - Hacker/Mugen Team (162 Downloads)

 

 

 

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